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CMDR RIKR bei der Aufnahme im Cubetribe Tonstudio in Oldenburg

Aufnahme im Tonstudio – Die richtige Vorbereitung (2/2)

Zeit ist Geld

Jede Minute, die du im Studio bist, aber nicht aufnimmst, kostet dein Geld.

 

Lerne dein MATERIAL – Üben, üben…üben!

Jedes Bandmitglied sollte den Song genau kennen. Wir empfehlen dringend für jeden der Songs einen sogenannten Lead Sheet zu erstellen.
Außerdem sind auch DEMO-Aufnahmen z. B. mit einem Poket-Recorder, oder zur Not mit dem Handy aufgenommen, sehr gut geeignet, um den Song genau kennen zu lernen. So weiß man im Studio später genau, was wann wo und wie gespielt wird.
Kann der Drummer den Song auch ohne Gitarristen spielen oder der Gitarrist ohne Sänger?

Es empfiehlt sich daher, zum Beispiel die Gitarren-Solos aufzuschreiben und die Vocal-Parts schon mit Dopplungen und möglichen Harmonien zu notieren bzw. diese Stellen im Text zu markieren. Dass der Sänger den Song auswendig kann, steht absolut außer Frage!
Es sei denn, ihr habt vor ein Hörbuch zu produzieren.
Solltet ihr Hilfe bei den Demos benötigen oder wollt ihr euch ein Aufnahmegerät von uns leihen: SPRICH UNS GERNE AN!

 

Nur beteiligte Personen im Studio!

Dies hat verschiedene Gründe. Zum einen könnte es im Nachhinein rechtliche Komplikationen geben, weil ein Gast (oder eure Freundin) während der Session eine Idee hat und diese verwendet wird.Sollte der Song (mit dieser Idee) dann erfolgreich werden, steht dieser Person ein Anteil der GEMA als Urheber zu. Das kann im schlimmsten Fall für Ärger sorgen und sollte vermieden werden. Außerdem sind unbeteiligte Dritte oft und größtenteils eine potenzielle Ablenkung, die ihr während eurer Aufnahme nicht gebrauchen könnt. #ZeitistGeld

Bereite dein Instrument für die Aufnahme vor – Gewissenhaft!

Gitarre & Bass: Am besten zieht ihr 2-5 Tage vor der Aufnahme neue Saiten auf. Bitte nicht erst am Tag der Produktion, da neue Seiten eingespielt werden müssen und ganz neue Saiten nicht immer stimm-stabil genug für eine gute Aufnahme sind.
Drums: Auch das Schlagzeug sollte neue Felle bekommen. Außerdem ist es notwendig, dass das Resonanz-Fell der Bass-Drum eine Öffnung, hat um das Mikrofon hineinstellen zu können. Dies ist sehr wichtig für einen Sound mit ausreichend „attack“ (Kick).
Ggf. sollte auch die Fußmaschine geölt sein, um ein Quietschen zu vermeiden. Das will keiner auf der Aufnahme hören. Meistens…

Übe zum Metronom – Taktgenau!

Natürlich gibt es auch Produktionen (oder Musikstile) in denen eher frei und ohne fixes Tempo gespielt wird, aber in der Regel wird meistens „auf Click“ aufgenommen.
Deswegen ist es unbedingt notwendig, dass jedes Bandmitglied zu einem Metronom spielen kann. Es gibt gute kostenlose Apps mit denen jeder zuhause üben kann.

Übe mit Verstärker – Laut!

E-Gitarre und E-Bass sollten unbedingt auch beim Üben über einen Amp gespielt werden. Zu leicht gewöhnt man sich eine „falsche“ oder nicht gut klingende Technik an, weil man es beim Üben nicht richtig gehört hat. Das kann im Studio richtig nerven…

Empfehlung: Guitar Pro!

Wir empfehlen jeder Band, ihre Songs vorher in Guitar Pro oder ähnlicher Software zu notieren und auch dazu zu üben. So ist es zum Beispiel ohne Probleme möglich, dass der Drummer am ersten Tag alleine ins Studio kommt und auf die „Guitar Pro-Sessions“ einspielt. Dieses Verfahren hilft dabei, die geplante (bezahlte) Zeit im Studio optimal zu nutzen. #ZeitistGeld

Lest hier unseren ersten Teil zur besten Vorbereitung und bleibt auch auf unserer Facebook-Seite auf dem Laufendem!

 

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